Cavaliere PS31 Bedienungsanleitung Seite 299

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299 Baltistik in der
Bundesrepublik Deutschland:
Zu Aufgaben und Perspektiven
Baltistik in der Bundesrepublik Deutschland:
Zu Aufgaben und Perspektiven
Vor einiger Zeit ist unter dem Titel Baltistik: Aufgaben und Methoden
1
von Alfred
Bammesberger 1998 ein Band mit Beiträgen der gleichnamigen Tagung (9.
11.11.1995 in Eichstätt) herausgegeben worden. Die Verf. möchte diesen Tagungs-
band zum Anlaß nehmen, um an dieser Stelle einige Gedanken zur Lage der
Baltistik in der Bundesrepublik zu äußern.
Lange hat die deutschsprachige Baltistik auf eine wissenschaftliche Veranstal-
tung dieser Größenordnung warten müssen. Daß es dem Organisator der Tagung
und Herausgeber dieses Bandes gelungen ist, eine so große Anzahl von Baltisten
aus Litauen, Lettland, Italien, den USA und der Bundesrepublik in Eichstätt zum
wissenschaftlichen Austausch zusammenzuführen bedarf der ausdrücklichen
Würdigung. In dieser Hinsicht möchte sich die Verf. den beiden Rezensenten Vy-
tautas Ambrazas (Blt 33[2], 1998, 301304) und Algirdas Sabaliauskas (LKK 39,
1998, 248253) anschließen.
Alfred Bammesberger setzte mit der Tagung in Eichstätt Anstrengungen fort, die
mit dem Symposium Quo vadis baltistica (9.12.07.1992 in Münster), allerdings unter
anderen Vorzeichen, begonnen wurden
2
.
Die deutschsprachige Baltistik hat eine lange Tradition
3
. Es war und ist z.T.
heute noch die Tradition der Einzelforscher, die zumeist aus der Indogermanistik
und der Slawistik kommend, sich mit Themen aus dem Bereich des Litauischen,
Archivum Lithuanicum 2, 2000
ISSN 1392737X
1Baltistik: Aufgaben und Methoden. Indogerma-
nische Bibliothek. Dritte Reihe: Untersuchun-
gen 19, hrsg. von Alfred Bammesberger,
Heidelberg: Universitätsverlag C.Winter,
1998.
2Das von Aija Priedite organisierte Symposi-
um Quo vadis baltistica wandte sich an die
Lehrenden und die Studierenden der Bal-
tistik im deutschsprachigen und westeu-
ropäischen Raum. Im Mittelpunkt dieser
Veranstaltung stand neben der Bestands-
aufnahme baltistischer Lehre die Diskus-
sion um die Zukunftsperspektiven der
Baltistik an den deutschen Hochschulen.
3Siehe u.a. Friedrich Scholz, Die Sprachen
des Baltikums in Forschung und Lehre an
den Hochschulen der Bundesrepublik
Deutschland, Die baltischen Nationen 
Estland, Lettland, Litauen, hrsg. von Boris
Meißner, Köln, 1990, 247257; Gertrud
Bense, Die lithuanistische Tradition in
Halle, Diachronie-Kontinuität-Impulse,
hrsg. von Gertrud Bense, Frankfurt am
Main etc.: Peter Lang, 1994, 7994; Elvyra
J. Bukevièiûtë, Lituanistika dabartinëje
Vokietijos Federacinëje Respublikoje, Lt
4(20), 1994, 5058.
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