Cavaliere PS31 Bedienungsanleitung Seite 97

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97 Bibliotheca Augusta, jos istorija ir
lietuviðkos knygos
OTTE, WOLF-DIETER, 1987: Die neueren Handschriften der Gruppe Extravagantes 2. 90.1
Extrav.  220 Extrav., Beschrieben von Wolf-Dieter Otte. Kataloge der Herzog August
Bibliothek. Die neue Reihe, Frankfurt am Main: Vittorio Klostermann.
P
IROÝIÑSKI, JAN, 1992: Die Herzogin Sophie von Braunschweig-Wolfenbüttel aus dem Hause
der Jagiellonen (1522- 1575) und ihre Bibliothek. Ein Beitrag zur Geschichte der deutsch-
polnischen Kulturbeziehungen in der Renaissancezeit. Wolfenbütteler Schriften zur Geschichte
des Buchwesens 18, Wiesbaden: Otto Harrassowitz.
R
UPPELT, GEORG, SABINE SOLF (Hrsgs.), 1992: Lexicon zur Geschichte und Gegenwart der
Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel. Lexica europäischer Bibliotheken 1, Wiesbaden: Otto
Harrassowitz.
S
EHLING, EMIL (Hrsg.),
2
1970: Die evangelischen Kirchenordnungen des XVI. Jahrhunderts
4. Das Herzogtum Preußen. Polen. Die ehemals polnischen Landesteile des Königreichs Preu-
ßen. Das Herzogtum Pommern, Aalen: Scientia Verlag.
Jolanta Gelumbeckaitë
DIE BIBLIOTHECA AUGUSTA, IHRE GESCHICHTE UND
IHRE LITAUISCHEN BÜCHER
Zusammenfassung
Die herzogliche Bibliothek von Braunschweig und Lüneburg war eine der größten
Büchersammlungen Europas im 16. und 17. Jh. Begründet 1550 als Liberey von Herzog
Julius (1528-1589), hat die Bibliothek bald durch gezielte Ankäufe und durch Erbschaft den
Rahmen einer Privatbibliothek gesprengt und wird zur ersten öffentlichen Bibliothek im
protestantischen Norddeutschland. Die weitere Geschichte der Bibliothek ist direkt mit
dem Namen Herzogs August des Jüngeren verbunden. Bei seinem Tode umfaßte die
Bibliotheca Augusta 135000 Titel in 40000 Bänden. Im Jahr 1625 beginnt der Herzog seinen
sogenannten Bücherradkatalog, den er bis 1649 selbst führt. Eines der letzten vom Herzog
persönlich eingeschriebenen Bücher war die litauische Postille von 1573 (Cod. Guelf. 11.
2 Aug. 2
o
). Anhand der umfangreichen Korrespondenz Augusts mit seinen Bücheragenten
und anderen Adligen Europas läßt sich der Weg einzelner Bücher in die Augusta nachvoll-
ziehen. Die litauische Grammatik von Daniel Klein (Compendium Litvanico-Germanicum von
1654 und Grammatica Litvanica von 1653; 74. 4 Gram.) ist ein besonderes Beispiel. In ihr sind
zwei Briefe eingeklebt. Der Brief an dem vorderen Deckel ist a/jointfilesconvert/280241/bgerissen und läßt uns nur
das Datum (1. November 1662) und den Namen Friderich Wilhelm Churfürst lesen. Dies
bedeutet, daß die Grammatik von Kurfürst Friedrich Wilhelm als Geschenk für Herzog
August geschickt wurde. Das Original des Briefes ist heute leider nicht mehr zu finden,
aber die Abschrift findet man in den Briefkolektaneen (Cod. Guelf. 149. 6 Extrav.) von
Jacob Burckhard (Bibliothekar in der Augusta 1738-1752). Der zweite Brief stammt von
Geheimrat Hermann Conring, einem Helmstädter Professor. Neben einer kurzen Erläu-
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